| Ref. code: | Slg. 2.8.60/9, 62 |
| Title: | Frauenfeld, Zürcherstrasse 84: Bezirks-Krankenanstalt (Kantonsspital) von Nordosten |
| Nebenmotive: | Windfahne mit Jahreszahl; Parkanlage mit jungen Büschen und Bäumen sowie Eisenzaun; Absonderungshaus (Zürcherstrasse 82?, hinten rechts; 1979 abgebrochen). |
| Creation date(s): | approx. 1900 |
| Entstehungszeitraum: Bemerkungen: | Mit (reduziertem) Absendervermerk und Poststempeln vom 29. bzw. 30. Januar 1900. Die Bezirks-Krankenanstalt wurde 1895/96 nach Plänen des Frauenfelder Architekten Otto Meyer (1862-1920) im Auftrag der Orts- und Bürgergemeinde Frauenfeld sowie weiteren Gemeinden der Umgebung als zweigeschossiger, symmetrischer Walmdachbau mit akzentuierenden Nordtürmen und Portalerker sowie Südbalkonen errichtet und am 4. Januar 1897 eröffnet. Aus der gleichen Bauetappe stammt das südwestlich etwas abgesetzte Absonderungshaus, das 1929 erhöht und mit einem Walmdach versehen wurde. 1914-1916 bauten Otto Meyer (1862-1920) und Ernst Friedrich Roseng (1881-1958) das Hauptgebäude zur grossvolumigen Dreiflügelanlage mit Mittel- und Seitenrisaliten unter Mansardwalmdächern um. Die parkseitige Fassade erhielt hierbei im Mansardgeschoss durchlaufende Loggien. Im Zuge einer Gesetzesrevision betreffend Organisation der kantonalen Krankenanstalten im Jahr 1950 erfolgte die Beförderung der Institution zum Kantonsspital. Nach Abbruch des Gebäudeensembles 1979 kam auf dem Areal das Alterszentrum Park zu stehen, während 1967-1974 an der Pfaffenholzstrasse 4 ein Kantonsspital-Neubau nach Plänen von Max P. Kollbrunner (1926-2010) realisiert wurde. 1999 erfolgte die Gründung der Spital Thurgau AG, zu der neben den Kantonsspitälern Frauenfeld und Münsterlingen auch die Psychiatrischen Dienste Thurgau und die Thurgauer Klinik St. Katharinental gehören. |
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| Bestellmöglichkeit: | Von diesem Digitalisat kann eine hochaufgelöste Version erworben werden. Bestellungen bitte an staatsarchiv@tg.ch oder +41 58 345 16 00 richten. Die Kosten richten sich nach dem Gebührenreglement des Staatsarchivs. |
| Nachricht: | Ja (Eugen Berchtold im Spital Frauenfeld an seine Mutter, "Frau Nationalrat" (Sophia) Berchtold(-Burckhardt), im Bürger 29, Thalwil: "Liebe Mama! Du musst keine Angst haben, denn ich bin wieder gesund. Frau Keller hat mich gepflegt. Ich lege mich immer sehr warm an. Ich habe das Baket dankend erhalten. Die Nidelzeltli schmecken mir sehr gut. Ich habe Sophie schon geschrieben sie soll Karten. Wann ist die Hochzet von Heinrich und Sophie Stapfer. Freundlichen Gruss an alle von Eugen. Max ist krank er hat Halsweh wie ich"). |
| Autor(en): | Truninger Johann, Papeterie, Haus zur Felsenburg, St. Gallerstrasse 5/Thundorferstrasse 2, Frauenfeld. |
| Technik: | Schwarzweiss-Fotografie, druckgrafisch bearbeitet und chromolithografisch gedruckt. |
| Kommentar des Staatsarchivs: | Bildbegleitender Drucktext oben rechts: "Gruss aus Frauenfeld". |
| Level: | Dokument |
| Ausprägung bei Ablieferung ans Staatsarchiv: | analog |
| Reproduktionsbestimmungen, Copyright: | Die Urheberrechte und Reproduktionsrechte sind durch die Benutzenden abzuklären. |
| Quickaccess: | Quickaccess03 |
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Usage |
| End of term of protection: | 12/31/1920 |
| Permission required: | Keine |
| Physical Usability: | uneingeschränkt |
| Accessibility: | Oeffentlich |
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URL for this unit of description |
| URL: | https://query-staatsarchiv.tg.ch/detail.aspx?ID=942221 |
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