8'200 Ostschweizerische Vereinigung für Zuckerrübenbau (1939-1994)

Archive plan context


Identifikation

Ref. code:8'200
Ref. code AP:8'200
Title:Ostschweizerische Vereinigung für Zuckerrübenbau
Creation date(s):1939 - 1994
Level:Hauptfonds

Umfang

Running meters:1.60
Number:20
Archival Material Types:Papierakten, Fotos

Range of activity

Verwaltungsgeschichte/Biographische Angaben:Die Ostschweizerische Vereinigung für Zuckerrübenbau wurde 1939 von Vertretern des Volkswirtschaftsdepartements, landwirtschaftlicher Bildungs- und Beratungsstellen sowie der landwirtschaftlichen Genossenschaften gegründet. Zu den Initianten gehörten zudem auch Hans Bernhard von der SVIL und Friedrich T. Wahlen. Die OVZ wollte im Zuge der allgemeinen Bestrebungen zur Ausdehnung des Ackerbaus den Anbau von Zuckerrüben in der Ostschweiz fördern.
Eine wesentliche Tätigkeit der OVZ bestand zuerst darin, mit der 1898 gegründeten Zuckerfabrik Aarberg die Abnahme und Verarbeitung der Ostschweizer Zuckerrüben auszuhandeln und den Zuckerrübenbau in den Kantonen Aargau, Zürich, Thurgau, Schaffhausen und St. Gallen durch Aufklärungs-, Informations- und Werbearbeit zu fördern. Ein wichtiges Anliegen der OVZ war der Bau einer zweiten Zuckerfabrik. Der erste Anlauf dazu scheiterte 1948 in der Volksabstimmung; der zweite Vorstoss 1959 war erfolgreich und 1963 konnte in Frauenfeld die zweite Zuckerfabrik eröffnet werden.
Zusammen mit der 1944 gegründeten Vereinigung der Rübenpflanzer der Zuckerfabrik Aarberg (heute: Westschweizerische Vereinigung für Zuckerrübenbau WVZ) bildet die OVZ den Schweizerischen Verband der Zuckerrübenpflanzer.

Adresse: Andreas Buri, Geschäftsführer OVZ, Rebhof, 8475 Ossingen.
Bestandsgeschichte:Die Archivalien wurden 2005 aus Anlass des Wechsels in der Geschäftsführung der OVZ vom Archiv für Agrargeschichte erschlossen. Sie werden vom Archiv für Agrargeschichte als Bestand Nr. 359 geführt.

Inhalt und innere Ordnung

Form und Inhalt:Der Bestand dokumentiert vor allem die Tätigkeit der OVZ seit den 1960er Jahren. Die Archivalien geben zudem einen guten Einblick in die Bestrebungen zur Gründung einer zweiten Zuckerfabrik ab den 1940er Jahren. Gut dokumentiert sind auch die Kontakte der organisierten Pflanzer zu den Behörden, den Zuckerfabriken sowie zu den Pflanzenschutzfirmen. Die Berichte über Studienreisen und Besichtigungen geben Aufschluss über die Bestrebungen zur Weiterbildung der Pflanzer und das Forschungs- und Versuchswesen auf dem Gebiet des Rübenanbaus.

Zugangs- und Benutzungsbedingungen:

Zugangsbestimmungen:Der Bestand steht der Benutzung im Rahmen der für das Staatsarchiv geltenden rechtlichen Grundlagen offen.

Zitiervorschlag: StATG 8'200, *
Kommentar:Dieser Bestand entspricht Bestand Nr. 359 des Archivs für Agrargeschichte.
 

Usage

End of term of protection:12/31/2024
Permission required:Keine
Physical Usability:uneingeschränkt
Accessibility:Oeffentlich
 

URL for this unit of description

URL: https://query-staatsarchiv.tg.ch/detail.aspx?ID=242649
 

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