8'651 Brunner Conrad (1859-1927), Spitalarzt, 1859-1927 (Hauptfonds)

Archive plan context

 

Identifikation

Signatur:8'651
Signatur Archivplan:8'651
Titel:Brunner Conrad (1859-1927), Spitalarzt
Entstehungszeitraum:1859 - 1927
Entstehungszeitraum, Streudaten:1805 - 1928
Verzeichnungsstufe:Hauptfonds
 

Umfang

Laufmeter:2.00
Anzahl Einheiten:15
Archivalienart:Lose und gebundene Papierakten, Fotos.
 

Kontext

Verwaltungsgeschichte:Brunner Conrad, *31.8.1859 Diessenhofen, +8.6.1927 Zürich, ref., von Diessenhofen. Sohn des Johannes, Arztes und Botanikers, aus einer Ärzte- und Apothekerfamilie. oo1889 Clara Margot. 1885 Dr. med. in Zürich. Chirurgische Ausbildung v. a. bei Rudolf Ulrich Krönlein. 1889 Privatpraxis in Zürich, 1890-97 Privatdozent für Chirurgie an der Universität Zürich. 1896-1922 Chefarzt des Kantonsspitals Münsterlingen. 1921 erhielt Brunner für sein "Handbuch der Wundbehandlung" (1916) den erstmals verliehenen Marcel-Benoist-Preis, 1922 für seine medizinhist. Forschungen den Dr. phil. h. c. der Universität Zürich. 1922 Mitbegründer des Thurgauisch-Schaffhausischen Lungensanatoriums in Davos.
HLS (Huldrych M. F. Koelbing)
Bestandsgeschichte:Der Nachlass wurde seinerzeit von Conrad Brunner eigenhändig und später teilweise von seiner Frau Clara geordnet, beschriftet und verpackt. Die Dokumente wurden gruppenweise in Briefumschläge gefaltet, verpackt und in einen zu diesem Zweck vorgesehenen Archivschrank gelegt.

1991 erstellte Kurt Ritzmann, Wollerau, ein detailliertes Verzeichnis, welches jedes einzelne Dokument erfasst, die Ordnung des Archivschranks aber unverändert beibehielt. Das Verzeichnis ist daher nach Schubladen, Briefumschlägen und Einzeldokumenten gegliedert.

1992 konnte das Staatsarchiv des Kantons Thurgau, unter der Leitung von Michel Guisolan, den Nachlass zusammen mit dem Original-Archivschrank von Frau Bianca Pestalozzi, geb. Schneeberger, der Urenkelin von Conrad Brunner, käuflich erwerben.

Er wurde daraufhin von Michel Guisolan teilweise umgepackt und signiert. Auch hier wurde die alte Archivschrank-Ordnung übernommen. Aus "archivtechnischen Gründen" wurden lediglich die Briefumschläge durch konservierende Chemise-Mäppchen ersetzt und die Briefe entfaltet. Die Titel auf diesen Mäppchen entsprachen den ursprünglichen und damit auch denjenigen, die Ritzmann für sein Verzeichnis verwendet hatte.

Neu erstellt wurde dabei eine Übersicht über den Gesamtbestand. Diese verzeichnet lediglich die Schubladen und die Titel, welche auf den alten Briefumschlägen figurierten, und ist als Orientierungshilfe gedacht. Aufgeführt sind darin auch die zwei, mit November 1992 datierten Nachträge (Schachtel) I und II.

Guisolan hatte den Bestand im Archivschrank belassen. 1995 wurde er in Archivschachteln umgepackt und an der entsprechenden Stelle magaziniert.

Der Bestand wurde von November 2006 bis März 2007 von Regula Brenner neu geordnet und in scopeARchiv verzeichnet. Der Arbeitsaufwand betrug ca. 130 Stunden.

Bei genauer Durchsicht des Bestandes stellte sich heraus, dass die einzelnen Dokumente zwar sehr präzise verzeichnet wurden, die scheinbare Ordnung des Archivschranks erwies sich aber als trügerisch. Zahlreiche Dokumente wurden ohne Bezug mit dem Vermerk "Varia", "Verschiedenes", "etc." den Mäppchen zugeordnet. So mussten einige von Kurt Ritzmann verzeichnete Mäppchen-Einheiten teilweise aufgelöst und in die Neuordnung integriert werden; dies geschah nur wo unbedingt nötig.
 

Inhalt und innere Ordnung

Form und Inhalt:Lose und gebundene Papierakten; Fotos.
Bewertung und Kassation:Umplatzierungen fanden nur im Zug der Neuordnung statt, wobei nicht identifizierbare Unterlagen (unleserliche Notizen; Stenogramme) in den jeweiligen Dossiers belassen wurden. Ebenfalls umplatziert wurden 4 Metalltafeln aus der Arztpraxis von Hans Conrad Brunner (1894-1974), 1928-1960 Chefarzt der Frauenklinik im Kantonsspital Winterthur in den Bestand Brunner von Diessenhofen, Unterhof (vgl. ttp://www.matrikel.unizh.ch/pages/508.htm - Stand: 11.12.2006).
 

Zugangs- und Benutzungsbedingungen:

Rechtsstatus:Eigentum des Staatsarchivs des Kantons Thurgau.
Zugangsbestimmungen:Der Bestand steht der Benutzung im Rahmen der für das Staatsarchiv geltenden rechtlichen Grundlagen offen.

Zitiervorschlag: StATG 8'651'*, */*, Brunner Conrad.
Sprache:d
 

Sachverwandte Unterlagen:

Verwandte Verzeichnungseinheiten:4'841, Kantonsspital Münsterlingen.
Veröffentlichungen:Ritter, Adolf: Conrad Brunner, ein bedeutender Thurgauer Arzt, in: TJb 1969, S. 54-64.

Ritter, Adolf: Conrad Brunner 1859-1927. Sein Beitrag zur Aseptik und Antiseptik in der Wundbehandlung, sowie zur Geschichte der Medizin, Basel: Schwabe, 1968 (Veröffentlichungen zur Geschichte der Medizin und der Biologie; 23).

Stutz, Bettina; Hardmeier, Thomas: Kurzporträts der Spital- und Chefärzte des Kantonsspitals, in: Ammann, Jürg; Studer, Karl (Hrsg.): 150 Jahre Münsterlingen. Das Thurgauische Kantonsspital und die Psychiatrische Klinik 1840-1990, Weinfelden: Wolfau-Druck Rudolf Mühlemann, 1990.
 

Usage

End of term of protection:12/31/1957
Permission required:Keine
Physical Usability:uneingeschränkt
Accessibility:Oeffentlich
 

URL for this unit of description

URL:http://query-staatsarchiv.tg.ch/detail.aspx?ID=175779
 
Home|Login|de en fr it
States Archive online queries in archival fonds