| Ref. code: | Slg. 2.8.167/9, 2 |
| Title: | Scherzingen, Seeblickstrasse: Psychiatrische Klinik Münsterlingen von Südosten mit Wäscherei und Maschinenhaus (Mitte rechts mit Giebeldach; 1984 abgebrochen), Küchengebäude (Bildzentrum mit Zeltdach; 1984 abgebrochen), Portierhaus (Kleinbau Bildzentrum; 1984 abgebrochen), Direktorenhaus (Mitte rechts mit Pyramidenstumpfdach; um 1960 abgebrochen), Pavillon für ruhige Frauen (Seeblickstrasse 8, Mitte rechts mit Giebeldach; 1984 abgebrochen), Trakt HH (Seeblickstrasse 18, hinten rechts), Trakt VH (Seeblickstrasse 14; hinten rechts, angeschnitten) sowie Trakte F, C, J und P im Pavillonsystem (Seeblickstrasse 7, Seeblickstrasse 9, Seeblickstrasse 11 und Seeblickstrasse 13, hinten links) |
| Nebenmotive: | Wäsche an Wäscheleinen auf der Wiese vor dem Wäschereigebäude; aus Holzstellwänden (?) gebildete Klinikeinfriedung entlang dem Bahntrasse mit Winkelbildung auf Höhe des Wäschereigebäudes; Pappeln und andere Bäume; Bodensee; Katholisches Pfarrhaus (Johannesstrasse 1, Gemeinde Landschlacht; vorne links, angeschnitten); Wohnhaus (Seeblickstrasse, Brandassekuranz-Nr. 182, Gemeinde Landschlacht, vorne Mitte; 1984 abgebrochen) noch ohne bauliche Erweiterung auf der Ostseite. |
| Creation date(s): | approx. 1900 |
| Entstehungszeitraum: Bemerkungen: | Mit Poststempeln vom 9. März 1901 und 10. März 1902 (sic!). Die Psychiatrische Klinik Münsterlingen wurde 1838-1840 nach Plänen von Johann Nepomuk Keller (1798-1861) im alten, 1665 erbauten Gästehaus des Altklosters am See (Seeblickstrasse 14) eingerichtet und im Januar 1839 bezogen. Das 1847 errichtete "Tobhaus" (Trakt HH, Seeblickstrasse 18) musste bereits 1863/64 umgebaut und erweitert werden. 1892-1895 entstanden nach Plänen von Wilhelm Martin (1842-1905) unmittelbar nördlich der Bahngleise vier Frauenhäuser im Pavillonsystem (Trakt F, Seeblickstrasse 7; Trakt C, Seeblickstrasse 9; Trakt J, Seeblickstrasse 11; Trakt P, Seeblickstrasse 13). Zeitgleich liess man im südöstlichen Teil der Landzunge ein Direktorenhaus, ein Küchengebäude, ein Portierhaus und eine Wäscherei mit Maschinenhaus errichten; alle genannten Liegenschaften wurden um 1960 (Direktorenhaus) bzw. 1984 abgebrochen. Weiterer bedeutender baulicher Zuwachs folgte 1911-1913 mit dem gehoben ausgestatteten Pensionärenhaus für Privatpatienten (Seeblickstrasse 1) sowie namentlich in den 1920er- und 1930er-Jahren, so etwa 1926-1928 mit Trakt K (Seeblickstrasse 22), 1928-1930 mit Trakt U (Seeblickstrasse 20) und 1931/32 mit Trakt E (Seeblickstrasse 15). Um den Anforderungen einer neuzeitlichen Psychiatrie mit offenen Kliniken und halbstationären Einrichtungen nachzukommen, wurde ein Teil der bestehenden Gebäude 1984-1988 durch Neubauten ersetzt, ein weiterer Teil 1986-1997 sowie 2005/06 gründlich renoviert. Seit 1999 gehört die Psychiatrische Klinik zusammen mit den Kantonsspitälern Frauenfeld und Münsterlingen sowie der Thurgauer Klinik St. Katharinental zur Spital Thurgau AG. |
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| Nachricht: | Ja. |
| Autor(en): | Jäkle Fritz junior (1872-1961), Geschäftsreisender und Amateurfotograf, Chli Rigi 2, Bottighofen. |
| Technik: | Schwarzweiss-Fotografie, druckgrafisch bearbeitet und chromolithografisch gedruckt. |
| Kommentar des Staatsarchivs: | Bildbegleitender Drucktext am Fuss der Darstellung: "Münsterlingen Irrenheilanstalt".
Adressseitig Ovalstempel "Spitalverwaltung Münsterlingen Thurgau".
Nrn. 1041 und J. 4906. |
| Level: | Dokument |
| Ausprägung bei Ablieferung ans Staatsarchiv: | analog |
| Quickaccess: | Quickaccess03 |
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Usage |
| Permission required: | Keine |
| Physical Usability: | uneingeschränkt |
| Accessibility: | Oeffentlich |
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URL for this unit of description |
| URL: | https://query-staatsarchiv.tg.ch/detail.aspx?ID=1243196 |
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