PSG 154 Tuttwil (bis 31.12.1981), 1809-1994 (Abteilung)

Archive plan context


Identifikation

Ref. code:PSG 154
Title:Tuttwil (bis 31.12.1981)
Creation date(s):1809 - 1994
Level:Abteilung

Umfang

Running meters:1.30
Number:16

Kontext

Name der Provenienzstelle:Primarschulgemeinde Tutwil.
Verwaltungsgeschichte/Biografische Angaben:Tuttwil. Ehemalige Ortsgemeinde des Kantons Thurgau, politische Gemeinde Wängi, Bezirk Münchwilen. Ober- und Unter-Tuttwil mit Breitenloh, Scheuer und Wilhof liegen südlich von Wängi auf dem Tuttwilerberg. 1816-1968 war Tuttwil eine Ortsgemeinde der Munizipalgemeinde Wängi. Seit 1969 gehört Tuttwil zur politischen Gemeinde Wängi. 1244 Tuotwille. 1850 411 Einwohner; 1900 329; 1950 309; 1960 309.

Im Mittelalter besassen das Kloster Kreuzlingen (1244) und die Johanniterkomturei Tobel Güter in Tuttwil. Das Domstift Konstanz übergab 1282 den Kehlhof dem Kloster Fischingen. Bis 1460 unterstand Tuttwil der habsburgisch-österreichischen Herrschaft. 1460-1798 war es Teil des Gerichts Tuttwilerberg. Tuttwil teilte stets das Schicksal der Pfarrei Wängi. Bis ins 19. Jahrhundert wurde vor allem Acker- und Obstbau betrieben, dann erfolgte eine Verlagerung von der Getreide- auf Vieh- und Milchwirtschaft (1862 Stieger'sche Käserei). Ab 1785 war Ober-Tuttwil Wechselstation an der alten Landstrasse Zürich-St. Gallen, die bis nach der Mitte des 19. Jahrhunderts über den Tuttwilerberg führte; die Vorspanndienste und die Gasthöfe brachten zusätzlichen Verdienst. Im 19. Jahrhundert wurde neben der Spinnerei, Weberei und Ferggerei von Baumwolle etwas Stickerei betrieben. Ab 1960 entstanden neue Wohnbauten an den Dorfrändern.

Tuchschmid, Karl: Geschichte von Wängi, Wängi 1948.
Amt für Denkmalpflege: Hinweisinventar Thurgau, Wängi II, 2009.
Knoepfli, Albert: Der Bezirk Münchwilen, in: Die Kunstdenkmäler des Kantons Thurgau 2 (1955), S. 363-374.

HLS 2012 (Erich Trösch)

Die Primarschulgemeinde Tuttwil fusionierte am 01.01.1982 mit den Primarschulgemeinden Eggetsbühl, Wängi und der Sekundarschulgemeinde Wängi zur Volksschulgemeinde Wängi.
Bestandsgeschichte:Das Archiv wurde 2024 vom Archivdienst für Gemeinden des Staatsarchivs des Kantons Thurgau (Yves Fischbacher) geordnet, verpackt und in der Archivdatenbank des Staatsarchivs verzeichnet. Die Bearbeitungszeit betrug 349 Stunden.
Direktübernahme von Provenienzstelle:Ja.

Inhalt und innere Ordnung

Bewertung und Kassation:Kassation (Vernichtung) von Akten erfolgte nach Ablauf der Aufbewahrungsfristen gemäss den Vorgaben des Registraturplans für Schulgemeinden.
Ordnung und Klassifikation:Gemäss dem Registraturplan für Schulgemeinden.

Zugangs- und Benutzungsbedingungen:

Rechtsstatus:Eigentum der Volksschulgemeinde Wängi.
Sprachen:Deutsch.
 

Usage

End of term of protection:12/31/2014
Permission required:Keine
Physical Usability:uneingeschränkt
Accessibility:Oeffentlich
 

URL for this unit of description

URL: https://query-staatsarchiv.tg.ch/detail.aspx?ID=738404
 

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