Slg. 2.6.2/229 Salenstein, Schlossgasse 21: Schloss Salenstein von Südosten, 1908.05 (Dossier)

Archive plan context


Ref. code:Slg. 2.6.2/229
Title:Salenstein, Schlossgasse 21: Schloss Salenstein von Südosten
Nebenmotive:Büsche und Bäume.
Creation date(s):5/1908
Entstehungszeitraum: Bemerkungen:Datierung gemäss rückseitig eingedrucktem Vermerk.
Unter dem Thema "Heimatschutz!"/"La Suisse intime" erschien 1907 und 1908 eine rund 160 Stück umfassende Serie der damals populären Mono-Karten zum Einkleben ins Album. Auf ihrer Rückseite waren sie zumeist mit einer Chocolat Tobler-Reklame versehen.
Von den beiden ehemaligen Festungen Burg Niedersalenstein und Burg Obersalenstein blieb nur letztere erhalten. Die ältesten Teile dieser ursprünglichen Stammburg der gleichnamigen reichenauischen Schenken datieren aus dem 11. Jahrhundert. Ein Umbau fand 1516/17 unter Sebastian Muntprat statt; der Halbrundturm mit Kapelle im Süden der asymmetrischen Anlage dürfte 1592 unter Walter von Hallwil errichtet worden sein. 1611 gelangte das Schloss für knapp 200 Jahre in die Hände der Familie von Breitenlandenberg. 1826 liess Oberst Charles Parquin das sogenannte Neuschloss auf der Südseite abbrechen, während die verbliebene Baumasse - das sogenannte Altschloss - unter Baron Alexander von Herder 1869 im Sinn der englischen Neugotik verändert wurde und auf der Südseite einen schmalen Vorbau erhielt. Unter dem englischen Schriftsteller Norman Budgeon wurde 1968 an der Südwestecke ein neuer Halbrundturm mit Lifteinbau errichtet. Seit 1979 gehört der Gebäudekomplex der "Stiftung für Kunst, Kultur und Geschichte" des Winterthurer Immobilienhändlers Bruno Stefanini.
Autor(en):Zeichnung und Lithografie: Barth Theodor (1875-1949), Maler, Grafiker, Zeichner und Illustrator, München.
Herausgeber: Schuhfabrik Kreuzlingen AG, Kreuzlingen.
Technik:Tonlithografie auf Papier.
Format B x H in cm:11.5 x 16.3 (Blattgrösse)
Kommentar des Staatsarchivs:Verso eingedruckter Text über Salenstein in deutscher und französischer Sprache.

Blatt Nr. S. J. 141 zum Einkleben ins Mono-Album.

Provenienz: Zeitzeichen Winterthur, Stiftung zur Erhaltung lokaler Kulturgüter, 2023.
Level:Dossier
Ausprägung bei Ablieferung ans Staatsarchiv:analog
 

Containers

Number:1
 

Usage

End of term of protection:5/31/1928
Permission required:Keine
Physical Usability:uneingeschränkt
Accessibility:Oeffentlich
 

URL for this unit of description

URL: https://query-staatsarchiv.tg.ch/detail.aspx?ID=1640811
 

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