Slg. 2.6.2/113, 9 Wigoltingen, Altenklingen 2: Schloss Altenklingen von Süden, 1840-1844 (Dokument)

Archive plan context


Ref. code:Slg. 2.6.2/113, 9
Title:Wigoltingen, Altenklingen 2: Schloss Altenklingen von Süden
Nebenmotive:Drei Ziegen; Büsche und Bäume; Klingenmühle (vorne rechts).
Creation date(s):between 1840 and 1844
Entstehungszeitraum: Bemerkungen:Die eindrückliche Baugruppe erhebt sich an der Stelle eines Vorgängerbaus, den die Herren von Klingen als Ersatz für ihre um 1200 aufgegebene Stammburg Altenburg bei Märstetten hatten errichten lassen. Nach dem Erwerb der Anlage durch den St. Galler Junker Leonhard Zollikofer (1529-1587) entstand 1586/87 der heutige (2022), aus Grossem Schloss (Nordwesttrakt, Brandassekuranz-Nr. 452) und Kleinem Schloss (Südosttrakt, Brandassekuranz-Nr. 451) bestehende Neubau mit seinen Treppengiebeln, Ecktürmen und Erkern. Bewerkstelligt wurde er durch Baumeister Matthias Höbel (um 1540- nach 1605) aus Kempten unter der Obhut des Obervogts Erhard Scherb. Zeitgleich stiftete der kinderlos gebliebene Leonhard Zollikofer Schloss und Freiherrschaft Altenklingen als ein - bis heute (2022) bestehendes - Fideikommiss für die vier Söhne seines verstorbenen ältesten Bruders Laurenz Zollikofer (1519-1577) und die sechs Söhne seines zweiten Bruders Georg II. Zollikofer (1525-1600). 1812 brach man einen Teil der südlichen und nördlichen Schlossmauer ab. Die ausgesprochen kostbare Innenausstattung (Ahnenporträts, Glasgemälde, Kachelöfen, Mobiliar, textile, keramische und Glaserzeugnisse usw.) des in der 1. Hälfte des 19. Jahrhunderts radikal ausgeräumten Gebäudekomplexes wurde ab 1864 durch zahlreiche Rückkäufe Zollikoferscher Familienaltertümer wiederhergestellt und durch Zukäufe bereichert. Restaurierungen der Anlage erfolgten 1982/83 sowie in Etappen ab 1991, eine Restaurierung der im 16. Jahrhundert errichteten, freistehenden St. Wiboradakapelle (Brandassekuranz-Nr. 453) im Jahr 2000.
Autor(en):Zeichnung, Lithografie und Verlag: Wagner Johann Friedrich (1801- nach 1850), Lithograf und Zeichner, Bern.
Technik:Getönte Federlithografie auf Papier.
Format B x H in cm:25.2 x 18.1 (Blattgrösse)
Kommentar des Staatsarchivs:Bildbegleitende Drucktexte am Kopf und am Fuss der Darstellung: "Thurgau." bzw. "Altenklingen."

Nr. 10.

Aus: Wagner, Johann Friedrich: Ansichten von Burgen, Schlössern und Ruinen der Schweiz, Bern 1840 (erste Ausgabe) bzw. 1844 (zweite Ausgabe).

Müller, Ernst (Hrsg.): Der Thurgau in alten Ansichten. Druckgraphiken von 1500 bis um 1880, Frauenfeld 1992, S. 37f., Nr. 8.
Level:Dokument
Ausprägung bei Ablieferung ans Staatsarchiv:analog
 

Usage

End of term of protection:12/31/1863
Permission required:Keine
Physical Usability:uneingeschränkt
Accessibility:Oeffentlich
 

URL for this unit of description

URL: https://query-staatsarchiv.tg.ch/detail.aspx?ID=1600238
 

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