Slg. 2.6.2/72 Aadorf, Tänikon: Zisterzienserinnenkloster Tänikon von Südwesten, 1754 (Dossier)

Archive plan context


Ref. code:Slg. 2.6.2/72
Title:Aadorf, Tänikon: Zisterzienserinnenkloster Tänikon von Südwesten
Nebenmotive:Bäume; Wappen des Klosters Tänikon.
Creation date(s):1754
Entstehungszeitraum: Bemerkungen:Das von den Herren von Bichelsee gegründete und erstmals 1247 anlässlich seiner Verlegung an den heutigen (2023) Ort erwähnte Kloster wurde 1848 aufgehoben, anschliessend als Mustergutsbetrieb durch die Familie von Planta bzw. ab 1936 durch die Familie Zuber-Schmid bewirtschaftet und seit 1969 vom Bund als landwirtschaftliche Forschungsanstalt betrieben. Von der ursprünglich geschlossenen Anlage mit ihrem bereits 1853 aufgrund einer neuen Strassenführung weitgehend zerstörten Kreuzgang sind nur noch Teile vorhanden, darunter die Klosterkirche St. Bernhard (Brandassekuranz-Nr. 4, später Katholische Kirche) mit Dachstuhl von 1361/62, die Friedhofkapelle St. Anna (Brandassekuranz-Nr. 5) von 1626, das Äbtissinnenhaus oder "Bau der Gnädigen Frau" (Tänikon 1, ab 1850 Wohnhaus der Familie von Planta, 1936-1968 Wohnhaus der Familie Zuber-Schmid) von 1678, das Refektorium (Brandassekuranz-Nr. 3080, ab 1857 Ziegelei der Tonwarenfabrik Tänikon, nach 1918 Maschinengebäude bzw. Lagerhaus) von 1508, das Prälatenhaus (Brandassekuranz-Nr. 3080, ab den 1860er Jahren Gasthaus, später Wohnhaus) von 1617, die 1720 neu errichtete Klosterschenke (Tänikon 7, später Gasthaus und Bäckerei zum Liliental bzw. ab 1961 Wohnhaus) und die 1838 erbaute Klosterscheune (Brandassekuranz-Nr. 3080). Wesentliche Teile der klösterlichen Ausstattung befinden sich heute (2018) im Historischen Museum Frauenfeld.
Autor(en):Zeichnung (?) und Stich: Herrliberger David (1697-1777), Kupferstecher und Verleger, Zürich.
Technik:Kupferstich auf Papier mit Wasserzeichen.
Format B x H in cm:Ca. 15 x 14.8 (Blattgrösse; linker Rand unregelmässig zugeschnitten)
Kommentar des Staatsarchivs:Bildbegleitende Drucktexte am Fuss der Darstellung: "Täniken. Frauwen Closter im Thurgaüw." bzw. "Taeniken. Couvent de Filles dans la Thurgovie."

Nr. 11.

Aus: Herrliberger, David: Neue und vollständige Topographie der Eydgnoszschaft, 1. Teil, 1. Lieferung, Zürich 1754.

Müller, Ernst (Hrsg.): Der Thurgau in alten Ansichten. Druckgraphiken von 1500 bis um 1880, Frauenfeld 1992, S. 310f., Nr. 768.
Level:Dossier
Ausprägung bei Ablieferung ans Staatsarchiv:analog
 

Containers

Number:1
 

Usage

End of term of protection:12/31/1774
Permission required:Keine
Physical Usability:uneingeschränkt
Accessibility:Oeffentlich
 

URL for this unit of description

URL: https://query-staatsarchiv.tg.ch/detail.aspx?ID=1597819
 

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